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43.1.58. Frankfurt a. M., Universitätsbibliothek, Ms. germ. oct. 3

Bearbeitet von Regina Cermann und Kristina Domanski

KdiH-Band 5

Datierung:

1508 (zu rekonstruieren aus der falsch retuschierten Jahreszahl auf 1r 1 380, vgl. Goetz [1934] S. 76).

Lokalisierung:

Südliche Niederlande, Antwerpen?

Besitzgeschichte:

Auf 1r Eintrag des Frankfurter Patriziers und Baumwollhändlers Nikolaus Humbracht d. J. († 1523), der sich 1510 mit Anna Märckel vermählt hat (geb. 1492, gest. nach 1538; vgl. von Ludwig [1911] S. 38, Körner/Hansert [2003] S. 210): Me fecit fieri Nicolaücz Hümbracht Anno domini 1380. Die Ehe dürfte zur Entstehungszeit der Handschrift bereits avisiert gewesen sein, denn auf 3r schließen sich unter dem Humbrachtschen Wappen zwei Hände zur Dextrarum iunctio zusammen (die beiden vergoldeten Silberschließen des Einbandes bestehen aus zwei ineinander verschlungenen Herzen). Die Reihe der Heiligengebete wird außerdem von ihren Namenspatronen Anna (die zugleich die Schutzheilige von Brautleuten ist) und Nikolaus angeführt (62r–64v), wobei in der Bordüre zum Annengebet erneut das Humbrachtsche Wappen erscheint (62r). Auf 82v+83r knien – spezifiziert durch Wappen – Nikolaus Humbracht und seine Frau (bereits mit Haube) vor Gebetpulten und bitten um ihr Seelenheil; das Wappen der Frau ist gespalten: Während die linke Seite mit dem Humbrachtschen Wappen ausgemalt ist, wurde die rechte Seite nur silbern ausgefüllt (durch Abrieb etwas beeinträchtigt) – vermutlich weil die Familie Märckel kein Wappen besessen hat (der Vater von Anna Märckel führte wahrscheinlich eine Hausmarke, vgl. Frankfurt a. M., Institut für Stadtgeschichte, Holzhausen Urkunden Nr. 746; dagegen Goetz [1934] S. 77). Bis 1934 in Familienbesitz; aus dem Nachlaß des Freiherrn Joseph von Humbracht, Dresden, über das Frankfurter Stadtarchiv in die Stadt- und Universitätsbibliothek gelangt (81v Akzessions-Nr. 34 G/31).

Gebetbuch des Nikolaus Humbracht d. J.

Inhalt:

1r

Provenienzeintrag Me fecit fieri Nicolaücz Hümbracht Anno domini 1 380 (ursprünglich 1508)

1v

leer

2r–4v

Bilderfolge

2r

Bildseite: Totenkopf, umspielt von zwei Banderolen. Oben: Quid quid agas prudenter agas et respice finem. Unten: Cogita mori

2v

Miniatur: Sündenfall

3r

Miniatur: Wappen der Familie Humbracht, darunter Emblem zweier sich zusammenschließender Hände (Concordia)

3v

Miniatur: Vertreibung aus dem Paradies

4r

Miniatur: Adam grabend, Eva spinnend

4v

Bildseite: Banderole, beschriftet Svper omnibus esto deo lavs

5r–16v

Kalender, unspezifisch, auf keine Diözese eingrenzbar (drei Spalten: Goldene Zahl, Sonntagsbuchstabe, Festtage [voll besetzt], nur wenige aussagekräftige Heilige rot hervorgehoben: 14.7. keyser heinrich, 15.7. margaret iunckfraw, 10.8. Laurentz marterer, 22.9. Mauricius seyn gesellen, 16.10. Gall eyn aptt, 26.11. Conrat eyn bischoff)

17r–17v

Suffragium zum Hl. Kreuz O du susses holtz ir susse negel ir haben getragen die suesse burde …

17r

Miniatur: Kreuzigungsszene

17v–20r

Johannes von Indersdorf, vier Gebete zu Gottvater, Sohn, Hl. Geist, Hl. Dreifaltigkeit aus der Sammlung für Herzog Wilhelm III. von Bayern (Haimerl [1952] S. 156, Anm. 966–969). Das letzte Gebet bricht unten auf 20r ab, ohne auf 20v fortgeführt zu werden (kein Blattverlust)

20v–22r

Passionsgebet Gregors d. Gr., ›Adoro te in cruce pendentem‹, deutsch (fünfteilig), mit Ablaß

21r

Miniatur (zehnteilig): Gregoriusmesse

22v–23r

Morgen- und Abendsegen, von Papst Leo einem König von Zypern gesandt (Haimerl [1952] S. 140, Anm. 864, Nr. 4)

23r–24r

Anfang des Johannesevangeliums (Io 1,1–14)

24v

leer

25r–40v

Sieben Bußpsalmen mit Litanei (… Volffgang, Valentin, Steffan, Clemens, Sixt, Vrban, Lorentz, Vincentz, Sebastian, Fabian, Vyt, Jorg, Dyonisy, Mauritz, Cyriatz, Bonifacius, Johans vnd Paulus, zehen tausent martrer. Siluester, Leo, Gregorii, Martin, Ambrosij, Augustin, Hieronime, Niclaus, Vlrich, Anthony, Lenhart, Benedict, Bernhart, Francis, Dominicus, Ruprecht. Anna, Maria mag-dalena, Martha, Agnes, Cecilya, Margaretha, Otilg, Katherina, Barbara, Elysabeth, Apolonia, Dorothea, Cristijn, Maria egipciaca, Vrsel), Fürbitten, Kollekte

25r

Miniatur (zehnzeilig): David im Gebet

41r–46r

Tagzeiten vom Mitleiden Mariens Herre thu vff mine leftzen …, zu metten zyt Maria du würdigiste muͦter des waren gottes sune …

41r

Miniatur (neunzeilig): Mater dolorosa (sieben Schwerter)

46r–50v

›Sieben irdische Freuden Mariens‹ (Wiederfindungs-Typus; Haimerl [1952] S. 141, Anm. 871)

51r–54v

›Sieben Schmerzen Mariens‹ als Rosenkranz (Simeons Prophezeiung, Flucht nach Ägypten, Gefangennahme, Kreuzigung, Grablegung; Haimerl [1952] S. 141, Anm. 870)

55r–60v

›Sancta Maria‹, deutsch (Klapper [1935] Nr. 98,1)

60v–61r

›Goldenes Ave Maria‹

61r–61v

›Regina coeli‹, deutsch

62r–80v

Heiligengebete bzw. -suffragien: Anna, Nikolaus, Georg, Erasmus, Johannes d. T. (zwei), Johannes Ev. (zwei), Christophorus, Sebastian, Eigenapostel, Katharina, Maria Magdalena, Barbara, Margarete, Ottilie, alle Heiligen

62r

Miniatur (elfzeilig): Anna selbdritt

64r

Miniatur (zehnzeilig): Nikolaus

64v

Historisierte Initiale: Georg zu Pferde

66r

Miniatur (zehnzeilig): Erasmus

67v

Historisierte Initiale: Fingerzeig ECCE AGNVS DEI

68v

Historisierte Initiale: Giftkelch

70v

Historisierte Initiale: Jerusalem-Kreuz (zu Sebastian)

74r

Miniatur (zehnzeilig): Katharina

75r

Historisierte Initiale: Maria Magdalena als Halbfigur

76r

Historisierte Initiale: Barbara als Halbfigur

77r

Historisierte Initiale: Margarete als Halbfigur

80v–81r

Zwei Seelengebete (Haimerl [1952] S. 156, Anm. 972, Nr. 2, 3)

82r

leer

82v–83r

Bilderfolge

82v

Miniatur: Auf einer Bastmatte liegt ausgestreckt ein Leichnam, darüber Banderole Estote parati quia qua hora non putatis filius hominis veniet. Im Hintergrund gotisches Fenster, Wanduhr
Bordüre: Vor einem Betstuhl kniender Stifter, Humbrachtsches Wappen, Banderole Tu scis domine sed miserere fiat voluntas tua adiuua me (vgl. Meister von Frankfurt, Triptychon der Familie Humbracht, geschlossener Zustand, Frankfurt, Städel Museum)

83r

Miniatur: Jüngstes Gericht
Bordüre: Stifterin vor Betstuhl, Allianzwappen, heraldisch rechts Humbracht, links silberner Grund, Rest abgerieben, Banderole O bone Ihū miserere mei dum tempus est miserendi et ne perdas me in tempore trimendi tui judicii

83v–87v

leer
I. Kodikologische Beschreibung:

Pergament (von guter Qualität), I + 87 Blätter, 140 × 100 mm, unbeschnitten (laut Weimann [1980] beschnitten), moderne Bleistiftfoliierung oben rechts, Lagenformel: IV+28 (+ Innenspiegel, Vorsatzblatt), 10 IV87 (+ Innenspiegel), Schriftspiegel rot ausgegrenzt, 84 × 55 mm, rotes Lineament, 18 Zeilen, Bastarda flämischer Ausprägung, von einer Hand, rote Punkte statt Strichelung, Rubriken.

Schreibsprache:

südöstliches Rheinfränkisch (Weimann [1980]).

II. Bildausstattung:

14 Miniaturen (2v, 3r, 3v, 4r, 17r, 21r, 25r, 41r, 62r, 64r, 66r, 74r, 82v, 83r), umgeben von vierseitigen Gent-Brügger Streublumen-Bordüren (z. T. in Kompartimente unterteilt [17r, 21r], mit Wappen [62r, 82v, 83r], Banderolen [82v, 83r], Stifterfiguren [82v, 83r]). Zwei Seiten mit Schriftbändern [2r, 4v]. Sieben historisierte Initialen in Pinselgold-Grisaille auf rotbraunem Grund (64v, 67v, 68v, 70v, 75r, 76r, 77r). Ein- bis fünfzeilige Buchmalerinitialen: einzeilige Initialen und Zeilenfüller in Pinselgold, zweizeilige Initialen in Weiß/Grau, drei- bis fünfzeilige Initialen in Blau/Weiß, jeweils auf rotbraunem Grund mit Pinselgoldfiligran, schwarz umrandet. – Von Weizsäcker ([1923] S. 131) dem Meister von Frankfurt bzw. seiner Schule zugeschrieben, einem zwischen 1480 und 1525 in Antwerpen tätigen Tafelmaler mit großer Werkstatt, der seinen Notnamen u. a. dem Kreuzigungs-Triptychon in Frankfurt verdankt, das von der Familie Humbracht bestellt wurde (Frankfurt a. M., Städel Museum, Inv.-Nr. 715). Dagegen hat Goetz ([1934] S. 78 f.) aufgrund stilistischer Schwächen und der Mundart für einen in Frankfurt ansässigen Buchmaler plädiert. Sander ([1993] S. 388 und [1995] S. 111: in Frankfurt geschrieben, S. 200), Brinkmann ([1994] S. 100 und [2001] S. 413) und Hansert ([2000] S. 50, 52) gehen dagegen von einem Antwerpener Buchmaler-Atelier aus, das Motive aus dem Frankfurter Tryptichon mit der Kreuzigung Christi aufgreift (Leichnam, Schädel und Spruch).

Format und Anordnung:

Sechs ganzseitige Miniaturen im Lagenverbund, davon vier mit kleinem Rundbogenabschluß oben (2v, 3r, 3v, 4r), 97/105 × 78 mm, die übrigen beiden (82v, 83r) entsprechend dem Schriftspiegel 84 × 55 mm, mit Streublumenbordüre ca. 120 × 90 mm. Acht neun- bis elfzeilige Miniaturen innerhalb des Schriftfeldes, 42–52 × 37–44 mm (17r, 21r, 25r, 41r, 62r, 64r, 66r, 74r). 14 vierseitige Gent-Brügger Bordüren jeweils bei den großen und kleinen Miniaturen, ca. 122 × 87 mm (2v, 3r, 3v, 4r, 17r, 21r, 25r, 41r, 62r, 64r, 66r, 74r, 82v, 83r). Sieben dreizeilige historisierte Initialen (64v, 67v, 68v, 70v, 75r, 76r, 77r). Bis auf die prologartige Bildfolge, die dem Kalender vorangestellt wurde, und das abschließende Doppelblatt (82v+83r) befinden sich die Miniaturen an den Gebetsanfängen jeweils auf recto-Seiten (17r, 21r, 25r, 41r, 62r, 64r, 66r, 74r). Die Innenkante des sie umschließenden Streublumenrahmens springt dabei mit der jeweiligen Zeilenbreite vor und zurück. Bei der Gregoriusmesse und dem ›Adoro te‹ (21r) ist auf der gegenüberliegenden verso-Seite das Ablaßversprechen, ausgeführt in roter Tinte, vorangestellt.

Bildaufbau und -ausführung:

Am Rand sind z. T. die Vorzeichnungen für die einzusetzenden Initialen stehengeblieben (z. B. 40r). Mit größter Sorgfalt und sehr feinem Pinsel wurden die Gent-Brügger-Streublumen-Bordüren um die Miniaturen ausgeführt, sie weisen eine differenzierte Farbabstufung und präzisen Schattenwurf auf, Gold für Höhungen und Lichtreflexe wurde mit sehr dünnem Pinsel aufgetragen. Die Rahmen zeigen in der Gestaltung einige Variation: Neben den Streublumen, Vögeln und Insekten auf gold/gelbem Grund einige Bordüren mit geometrischer Unterteilung in Rauten (17r) oder Streifen (21r), rotem Grund (41r) oder goldenem Astwerk auf blauem Grund (64r). Auch die Miniaturen grundsätzlich sorgfältig und mit feinem Pinsel ausgeführt, besonders Pflanzen und Tiere z. B. 2v, 3v. Leichte, luftige Malerei verleiht den helltonigen Hintergrundlandschaften atmosphärische Tiefenwirkung. Überwiegend grazile, zarte Figuren mit schlanken, gelängten Gliedmaßen, nur einige der Heiligendarstellungen von leicht gedrungener, voluminöser Gestalt (64r, 66r). Augen als dunkler Punkt, durch den ein Strich verläuft, wiedergegeben. Gegenüber der subtilen Wiedergabe der Landschaft wirkt die Raumkonzeption bei Innenräumen eher schlicht (64r, 82v). Zudem fallen einige Ungeschicklichkeiten auf, etwa 4r das unproportionierte Gewand Evas.

Die bisherigen Zuschreibungen erscheinen unzureichend begründet. Der Zuweisung Weizsäckers an die Werkstatt des Meisters von Frankfurt (Weizsäcker [1923] S. 131 f.), der möglicherweise mit Hendrik Wueluwe zu identifizieren ist, widerspricht das Fehlen jeglicher Hinweise auf Buchmalerei aus seiner Werkstatt (vgl. dazu Goddard [1984]). Der Herstellung der malerischen Ausstattung in Frankfurt, für die Goetz aufgrund der Schriftsprache plädierte (Goetz [1934] S. 78 f.; ihm folgend Sander [1993] S. 388), erscheint mangels Vergleichsstücken hypothetisch, die Feinheit der Ausführung spricht eher für eine geübte flämische Werkstatt. Zudem ist die Produktion von Stundenbüchern in flämischen Werkstätten für den Export vielfältig belegt (vgl. Smeyers [1998] S. 466–483; sowie Nr. 43.1.18. und 43.1.25.), ein weiteres Indiz hierfür könnte der unspezifische Kalender bieten. Ob daher, wie Tönnies annimmt, der Text in Frankfurt entstand und die Bildausstattung hingegen von einem Antwerpener Künstler stammt, muß offen bleiben (Tönnies [2003] S. 106). Die thematische Übereinstimmung von Blatt 82v (Leichnam auf einer Bastmatte) mit dem von der Familie Humbracht in Auftrag gegebenen Retabel, das bei geschlossenen Altarflügeln einen Leichnam in einer Steinnische zeigt, reicht nicht aus, um eine Kenntnis des Retabels bei der Ausführung des Gebetbuches vorauszusetzen, oder gar die Darstellung als Kopie anzusehen, mit der Absicht, die eigene Stiftung en miniature wiederzugeben, zumal entsprechende Darstellungen zu Beginn des Totenoffiziums in der flämischen Buchmalerei nicht unüblich sind (ausführlich Büttner [2002] S. 243–316). Die korrigierende Lesart zur Datierung, der zufolge die im Manuskript eingetragene Jahreszahl 1380 (1r) zu 1508 umgedeutet wird (Goetz [1934] S. 76), erscheint schließlich nicht nachvollziehbar.

Bildthemen:

Als programmatisch läßt sich die vor dem Kalender eingefügte Serie ganzseitiger Miniaturen auffassen, die die Geschichte der Stammeltern des Menschengeschlechtes (2v Sündenfall, 3v Vertreibung aus dem Paradies, 4r Lebensführung) mit einem heraldischen Verweis auf die Familie Humbracht (3r) und dem Thema der Vergänglichkeit (2r Totenkopf, 4v Banderole) verschränkt. Im späteren findet eine ähnliche Verknüpfung statt, wenn die Miniatur der »Anna selbdritt« (62r), ein bildlicher Verweis auf die Genealogie Christi, zusammen mit dem Humbracht’schen Wappen in der Rahmenbordüre erscheint. Die Parallelisierung biblischer und familiärer Genealogie sowie die thematische Hervorhebung der Vergänglichkeit des Irdischen und der Hoffnung auf Auferstehung (2r, 4v, 82v+83r) charakterisieren die Auswahl der Bildthemen. Die Vermutung, das Gebetbuch sei anläßlich der Verlobung von Nikolaus Humbracht und Anna Märckel entstanden (Weimann [1980] S. 85), wird daher nicht nur durch die Prominenz der Namenspatrone der mutmaßlichen Auftraggeber, sondern auch durch die Betonung genealogischer Bildthemen gestützt.

Farben:

Rotbraun, Blau, Hellgrün, Grün, Hellgelb, Ocker, Hellbraun, Rosa, Rot, Braun, Hellblau, Schwarz, Grau, Violett, Grauviolett, Altrosa, Schwefelgelb, Gelb, Rotorange, Orange, Weiß, Silber, Pinselgold.

Literatur:

Weimann (1980) S. 84–88. – Weizsäcker (1923) S. 131 f.; Goetz (1934) S. 75–79, mit Abb. von 41r, 82v, 83r; Sander (1993) S. 384, 388, Abb. 249 (82v); Brinkmann (1994) S. 98–100, Abb. 69 (82v); Sander (1995) S. 111–114, 171 f., 200 f., Kat. Nr. 40, Farbabb. 102 (82v+83r), 103 (2r), 163 (41r), Abb. 39 (21r), 104 (62r); Brinkmann in: Ars vivendi, ars moriendi (2001) S. 413; Hansert (2000) S. 20 f., 50–52, Farbabb. von 20v+21r, 2v+3r; Büttner (2002) S. 276, Anm. 71; Tönnies (2003) S. 12, 106 f., Farbabb. von 25r; Wegmann (2007) S. 408, 434, Nr. 2.27, S. 441, Anm. 53 und 57; Fürbeth (2010) S. 60, 78, Nr. 50.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus

Taf. XXVIII: 2v. Sündenfall, Streublumenbordüre.

Taf. XXIX: 25r. Textseite mit Miniatur in Initialposition: David im Gebet, Streublumenbordüre.

Taf. XXX: 82v. Leichnam mit Stundenuhr und Spruchband (Lk 12,40), Gent-Brügger Streublumen-Bordüre mit Stifterfigur und –wappen.

Taf. XXVIII.
Taf. XXIX.
Taf. XXX.