KdiH

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43.1.12. Bamberg, Staatsbibliothek, Msc.Lit. 185 (ehem. Ed. VII. 51)

Bearbeitet von Regina Cermann

KdiH-Band 5

Datierung:

1. Viertel 16. Jahrhundert.

Lokalisierung:

Süddeutschland.

Besitzgeschichte:

Auf 88v der Name Anna Maria schützin.

Gebetbuch

Inhalt:

Ir

leer

Iv–19v

›Goldenes Krongebet‹ (zehn Freuden Mariens), voran Exempel

Iv

Ältere Klebespuren (60 × 45 mm)

20r

leer

20v–22v

Zwei Morgengebete: O liber her Jhesu criste ich danck dir heut deiner gotlichen gnadn das du mich beheut hast …, 22v O Liber her bis heut mein anfanngk aller meiner werck

20v

Ältere Klebespuren (60 × 45 mm), neuere (80 × 44 mm)

22v–45r

Elf Kommuniongebete, darunter Haimerl (1952) S. 84, Anm. 490, Nr. 1–4

25v

leer

26r

Neuere Klebespuren (60 × 40 mm)

26v

Ältere Klebespuren (63 × 42 mm), neuere (66 × 44 mm)

45r

Kupferstich: Nikolaus (Oval, 22 × 20 mm); darunter neuere Klebespuren

45v–48v

Mariengebet O du keusche iunckfraw maria o du trosterin aller betrubten menschen in deine heylige hende entpfilch ich mein arme sell

45v

Neuere Klebespuren (75 × 50 mm)

49r–55v

Heiligengebet bzw. -suffragien: Bartholomäus, Christophorus, Katharina

56r–58v

Gebete zu den Festen Verkündigung (25.3.), Unschuldige Kinder (28.12.), Beschneidung Christi (1.1.)

59r

leer

59v–63r

Heiligengebete: Apollonia, Barbara

59v

Ältere Klebespuren (60 × 42 mm), neuere (65 × 42 mm); Abklatsch von zwölf Zeilen eines lateinischen Gebetes

63r–68v

Johannes von Indersdorf, sechs Seelengebete aus dem ›Ebran-Gebetbuch‹ (Haimerl [1952] S. 156, Anm. 972)

68v–70v

Gebet vom Jüngsten Gericht O lieber herre iesu als du an dem ende diser welt an dem iungsten tagk kunfftigk bist zu richten

70v–77v

Heiligengebete: Ottilie, Veronika, Hieronymus

77v–78v

Gebet von der Geißelung Christi Her iesu criste als du woltest williglich zu der terczeit von meinen wegen gegeisselt werden

79r–80v

Annengebet, 1494 von Papst Alexander VI. mit Ablaß versehen, als Pestgebet (Haimerl [1952] S. 141, Anm. 873)

81r–88v

Nachträge des 18. Jahrhunderts, 83v und 84v leer
I. Kodikologische Beschreibung:

Pergament, I + 88 Blätter, moderne Bleistiftfoliierung, sporadisch zeitgenössische Tintenfoliierung (zählt die Blätter 11–42 mit Auslassungen als 8–37: die hinzugebundenen Einzelblätter 20 und 26 bleiben unberücksichtigt), 88 × 67 mm. Lagenformel: VI10 (Innenspiegel, I), III16, 2 IV+134 (+20, 26), 2 IV50, IV+1–356 (+/–51, vor 52, 56), IV+2–165 (+59, +/–61), IV+1–173 (+/– vor 69), IV+1–181 (+/– vor 81), IV88 (Innenspiegel). Späte Kursive, eine Hand, einspaltig, 1r–10v acht bis neun, 8r–79v neun bis zwölf Zeilen, gelegentlich rote Strichel, Überschriften in Rot oder Blau, zahlreiche ein- bis zweizeilige Anfangsbuchstaben in Rot und Blau. 81r–88v Nachtragshand des 18. Jahrhunderts.

Schreibsprache:

ostfränkisch.

II. Bildausstattung:

Vier Miniaturen herausgerissen (kein Textverlust): vor Blatt 51 (Christophorus), vor 52 (Katharina), vor 56 (Verkündigung), vor 61 (Barbara). Reste eines rosa-blauen Rahmens auf dem verbliebenen Pergamentstreifen vor Blatt 51 deuten auf routinierte Nürnberger Massenware hin (vgl. Hernad [1990] S. 40–43, Abb. 11; Nr. 32 [b], Farbtaf. 12). Auf fünf hinzugebundenen Einzelblättern alte Leimspuren von ehemals eingeklebten Holzschnitten oder Kupferstichen (Iv, 20v, 26v, 59v, Falz vor 69), 60–63 × 42–45 mm. Neuere Klebespuren auf sechs Seiten (zum Teil über den alten: 20v, 26r, 26v, 45r, 45v, 59v), 60–80 × 40–50 mm. Bildthemen nur teilweise erschließbar: Iv und 45v Marienthematik (4vso stee fur vnser frawen pilt …), 59v Apollonia, vor 69 Jüngstes Gericht. Ein neuzeitlicher Kupferstich noch vorhanden (45r; ohne jedweden Textzusammenhang).

Literatur:

Jaeck (1831) S. 71, Nr. 546; Leitschuh (1895) S. 335.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus

Abb. 29: 50v+51r. Textseiten, Reste eines ausgerissenen Blattes.

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Abb. 29.