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KdiH

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13.0.24. Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek, Cod. iur. 2º 136

Bearbeitet von Norbert H. Ott

KdiH-Band 2

Datierung:

2. Hälfte 15. Jahrhundert.

Lokalisierung:

Schwaben.

Besitzgeschichte:

Aus dem Stift Ellwangen.

Inhalt:
1. 1ra–176vb ›Schwabenspiegel‹

1ra–11rb Register, 13ra–125ra Landrecht, 125va–126rb Herrenlehre, 126va–134ra Zusatzartikel, 134va–176vb Lehnrecht

2. 177ra–199va ›Goldene Bulle‹, deutsch, mit Nachträgen
3. 202ra–295vb Jacobus de Theramo, ›Belial‹, deutsch

Übersetzung A

Schluß unvollständig: ... wann die junger bezewgtens mit grosser tugent die vrstendi vnsers herrn ihesu cristi da von ward das volk gläbig vnd gemerot.

I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, 295 + 3 ungezählte Blätter, 11v–12v, 200r–201v leer, Blattverluste, 310 × 210 mm, Bastarda, zwei Hände (I: 1r–199v, II: 202r–295v), zweispaltig, 30–33 Zeilen, ein- bis fünfzeilige rote Lombarden, rote Überschriften, Strichelung, rot unterstrichene Dekretalzitate, rote römische Foliierung 14r–176r.

Schreibsprache:

schwäbisch.

II. Bildausstattung:

34 Leerräume (= 31 Bildszenen) zur Aufnahme von Illustrationen (207v, 208v, 210r, 211v, 214r, 216r, 218v, 221vb + 222r, 227r, 228r, 229r, 231r, 238v + 239ra, 240r, 254r, 254v, 256v, 257v, 258r, 258v, 260r, 260v, 261v, 267r, 268vb + 269r, 269v, 270v, 271v, 291r, 291v, 292v; vielleicht auch eine Bildlücke auf dem zwischen 291/292 verlorenen Blatt).

Quadratische und querrechteckige Leerräume in der Breite und ca. ½–⅗ Höhe des Schriftraums, 221vb, 239ra, 268vb einspaltig, am Kopf, am Fuß und in der Mitte der Seite.

Bildthemen:

Die Bildthemen sind aus ihrem Stand zum Text zu erschließen (siehe Ott [1983] S. 494–498). Vorgesehen waren ausschließlich Illustrationen des äußeren Prozessverlaufs, darunter auch zwei zum Urkundenbeweis (238v + 239ra, 240r), eventuell mit Darstellung der Zeugenaussage Davids (238v), auf die Moses hinweist (239ra), und der Verurteilung Satans (240r). Auch die Aussage der Zeugen Mosis (221vb + 222r) und die Bestätigung des Schiedsvertrags durch den Notar (268vb + 269r) sollten möglicherweise auf die beiden einander gegenüberliegenden Seiten verteilt werden. Illustrationen aus heilsgeschichtlichem Kontext (Jüngstes Gericht usw.) waren nicht vorgesehen, der Zyklus sollte mit der Aushändigung des schriftlichen Urteils an die Hölle (291v oder auf dem zwischen 291 und 292 verlorenen Blatt) und an Jesus (292v) enden.

Literatur:

Ott (1983) S. 329f., 494–498; Oppitz 2 (1990) Nr. 1401.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus