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KdiH

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Die folgenden Zeichen haben eine besondere Bedeutung. Sie stehen ohne Leerzeichen beim Wort, auf das sie sich beziehen.
+Das Wort dahinter muss vorkommen.
-Das Wort dahinter darf nicht vorkommen.
~Das Wort dahinter sollte eher nicht vorkommen.
<Das Wort dahinter sollte vorkommen, aber nicht so dringend wie andere Wörter.
>Das Wort dahinter sollte vorkommen, und zwar dringender als andere Wörter.
*Platzhalterzeichen am Ende eines Wortes; steht für kein, ein oder mehrere Zeichen.
" "umgibt eine Folge von Wörtern; es wird dann nicht nach den Wörtern einzeln gesucht, sondern nach der Folge als ganzer.
( )bündelt Wörter zu einem Ganzen, um eins der obigen Präfixe darauf beziehen zu können.

9.1.5. Mainz, Martinus-Bibliothek, Fragm. germ. 2; ehem. Frankfurt a. M., Privatbesitz Franz Roth; Universitätsbibliothek, Ms. germ. qu. 6

Bearbeitet von Gisela Fischer-Heetfeld

KdiH-Band 1

Die Beschreibung in KdiH Bd. 1 noch ohne Kenntnis der vor kurzem erst wiederentdeckten Blätter in Mainz und ehem. Frankfurt.

Datierung:

Um 1450.

Lokalisierung:

Schwaben.

Besitzgeschichte:

Die Handschrift kam 1844 mit anderen Handschriften aus den Klöstern Bronnbach und Neustadt a. M. in die Fürstlich Löwenstein-Rosenbergische Hofbibliothek in Kleinheubach; erworben 1930 auf der Versteigerung J. Baer, Frankfurt a. M.

Inhalt:
1. 1r–198r Hugo von Trimberg, ›Der Renner‹
Hs. k
2. 199r–228v Ulrich Boner, ›Der Edelstein‹ (Auszug)
3. 229r–229v ›Greisenklage‹
4. 239v–242r Spruch auf den Schwäbischen Städtekrieg
I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, III + 242 + III Blätter, 272 × 198 mm, Bastarda, zwei Hauptschreiber (zweiter Hauptschreiber Vlricus Wernher, 198r), einspaltig (241v zweispaltig), 34–42 Zeilen, Rubrizierung nicht ausgeführt außer 85v–86r.

Schreibsprache:

schwäbisch.

II. Bildausstattung:

120 kolorierte Federzeichnungen: 87 zu Text 1, 32 zu Text 2, eine zu Text 3 (229r), zwei oder drei Zeichner.

229r Eine kolorierte Federzeichnung, hochrechtig, auf der oberen Hälfte der Seite über dem Text, unten und seitlich durch breiten roten Pinselstrich gerahmt: Ein alter, bärtiger, bäuerlich gekleideter Mann schreitet gebückt an zwei Krücken nach rechts.

Literatur:

Weimann (1980) S. 17–19.

Zu den Illustrationen von Text 1 und 2 siehe Nr. 108. Hugo von Trimberg, ›Der Renner‹ und Nr. 37. Fabeln.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus