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KdiH

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Die folgenden Zeichen haben eine besondere Bedeutung. Sie stehen ohne Leerzeichen beim Wort, auf das sie sich beziehen.
+Das Wort dahinter muss vorkommen.
-Das Wort dahinter darf nicht vorkommen.
~Das Wort dahinter sollte eher nicht vorkommen.
<Das Wort dahinter sollte vorkommen, aber nicht so dringend wie andere Wörter.
>Das Wort dahinter sollte vorkommen, und zwar dringender als andere Wörter.
*Platzhalterzeichen am Ende eines Wortes; steht für kein, ein oder mehrere Zeichen.
" "umgibt eine Folge von Wörtern; es wird dann nicht nach den Wörtern einzeln gesucht, sondern nach der Folge als ganzer.
( )bündelt Wörter zu einem Ganzen, um eins der obigen Präfixe darauf beziehen zu können.

9.1.2. Augsburg, Universitätsbibliothek, Cod. III.1.4º 6

Bearbeitet von Gisela Fischer-Heetfeld

KdiH-Band 1

Datierung:

1453.

Lokalisierung:

Schwaben.

Besitzgeschichte:

Aus dem Benediktinerkloster St. Mang in Füssen.

Inhalt:
1. Vorderer Spiegel + Ir Marienexempel, lateinisch
2. Iv–68v Epistolar
3. 69r–82r Albertanus von Brescia, ›Melibeus und Prudentia‹, deutsch
4. 83v–161v Evangelistar
5. 162r–164r ›Der geistliche Wagen‹, unvollständig
unediert
I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, I + 165 Blätter, 200 × 150 mm, Bastarda, eine Hand, einspaltig, 33–40 Zeilen, Rubrizierung bis 161v.

Schreibsprache:

schwäbisch.

II. Bildausstattung:

Vier unkolorierte Federzeichnungen zu Text 5, ein Zeichner.

162v Zweimal dasselbe Bild: der Tote mit überkreuzten Händen im offenen Sarg, das obere Bild durchgestrichen; 163v Christus als Weltenrichter mit Maria und Johannes als Fürbittende; 164r Verdammte im Höllenrachen.

Ungerahmte, skizzenhafte, sehr dilettantische Umrißzeichnungen von ungeübter Hand, wohl vom Schreiber der Handschrift selbst.

Literatur:

Schneider (1988) S. 260–262.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus