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22.1.6. ehem. Erbach im Odenwald, Gräflich Erbach’sches Archiv, Ms. Nr. 2

Bearbeitet von Norbert H. Ott

KdiH-Band 3

Datierung:

15. Jahrhundert.

Besitzgeschichte:

Die heute verschollene Handschrift befand sich noch im 19. Jahrhundert im Gräflich Erbach’schen Archiv in Erbach im Odenwald. Teilabschrift des 19. Jahrhunderts durch den Gräflich Erbach’schen Archivrat C. Kehrer: Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Hs 16538 (Papier, 1 + 52 Blätter, 202 × 163 mm, Kurrentschrift des 19. Jahrhunderts, 21–23 Zeilen; 2r–4r codicologische Notizen zur verschollenen Handschrift und Inhaltsverzeichnis mit Hinweisen auf Illustrationen, 7r–47v ausgewählte Textabschriften [Blatt 1–37, Blatt 54–332 in Auszügen]; 5r und 6r Nachzeichnungen von Initialen und Zierbuchstaben; Nachzeichnungen von Illustrationen mit Beischriften 49r [Hirsch, Pilosus], 50r [Faleria, Cathehaba, Alohes], 51r [Löwe, Arpia, Der Griffe], 52r [Monachus marinus, Syrene, Eiche, Obstbaum, Einer der »sandenden (?) Bäume«, Ambra, Wackelter, Mandragora Alrune, Das »Gesmide«]).

Inhalt:
1r–332v Konrad von Megenberg, ›Buch der Natur‹
Prologfassung
I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, 332 Blätter, Blattverluste (Titelblätter sowie Blätter am Schluß), Quartformat.

II. Bildausstattung:

233 Illustrationen im Text, davon 40 Darstellungen von Tieren und 163 Kräuterbilder; sechs ganzseitige Illustrationen vor Großkapiteln (Meeresungeheuer, Fische und Wassertiere, niedere Tiere, zwei Tafeln mit je fünf Bäumen, Edelsteine). Die ikonographische und stilistische Nähe der wenigen in der Nürnberger Teilabschrift kopierten Illustrationen zu denen der Heidelberger Handschrift Cod. Pal. germ. 311 (22.1.10.), der Wechsel zwischen ganzseitigen Bildtafeln mit Gruppen von Tieren, Pflanzen usw. und textintegrierten, kleinformatigen Illustrationen von Vierfüßlern, Vögeln und Kräutern (wie in Nr. 22.1.10.) sowie (ebenfalls wie in Nr. 22.1.10.) die Rahmung der Kräuterdarstellungen (rote, grüne oder braune Pinselrahmen), legen die Vermutung enger Verwandtschaft der verschollenen Erbacher mit der Heidelberger Handschrift, auch im Textbestand, nahe.

Literatur:

Hayer (1988) S. 419f.; Hayer (1998) S. 50f., Abb. 11 (Nachzeichnungen aus Nürnberg, GNM, Hs 16538, 51r).

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus