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KdiH

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11.4.36. München, Universitätsbibliothek, 8º Cod. ms. 339

Bearbeitet von Ulrike Bodemann und Gisela Fischer-Heetfeld

KdiH-Band 1

Datierung:

Um 1480.

Besitzgeschichte:

1561 im Besitz des Pankraz von Freiberg (ca. 1507–1565) (Eintrag Vorderdeckel innen).

Sammlung chiromantischer und astronomisch-astrologischer Schriften, lateinisch und deutsch; darin u. a.

Inhalt:
1. 36r–42v Von den sieben Planeten und ihren Kindern
Verse; Inc.: Saturnus ain steren pin ich genant ... Welle kindt vnder mir sindt geboren ...
2. 48r–72r Johannes Hartlieb, ›Chiromantie‹, lateinisch und deutsch
3. 131r–132v Laßstellentraktat, deutsch
I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, 197 Blätter, 155 × 105 mm, Bastarda, eine Haupthand und drei Nachtragshände, einspaltig, 18–40 Zeilen, rote Überschriften, Initialen, Caputzeichen, Strichelung.

Schreibsprache:

bairisch.

II. Bildausstattung:

36r–42v 14 leere Kreisbilder zu Text 1; jede Seite ist für eine Bild-Text-Einheit vorbereitet: oben in der Mitte des Schriftspiegels Rundbilder mit doppelter Rahmung (59 mm Dm), wobei nur die rote Füllung der Rahmen ausgeführt ist, darunter die Planetenverse. – Zu Text 2 zahlreiche ganzseitige Handfiguren mit anfangs schwarzen, ab 51r roten Beischriften (bis 54v lateinisch, dann deutsch). Zu Text 3 sehr einfache ganzseitige Tintenzeichnung eines Laßstellenmannes (ca. 119 × 94 mm) mit roten lateinischen Beischriften. – Ferner sind die lateinischen astronomischen Traktate Bl. 1 ff. mit zahlreichen Schemazeichnungen, u. a. Handfiguren (2r–3r, 20v–21r) ausgestattet, 94v ist der Holzschnitt eines Tierkreiszeichenmannes eingeklebt.

Literatur:

Kornrumpf/Völker (1968) S. 322–328. – Martin Wierschin: Johannes Hartliebs mantische Schriften. PBB (W) 90 (1968), S. 57–100, hier S. 60–69.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus