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KdiH

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11.4.27. London, The British Library, Add. 15107

Bearbeitet von Ulrike Bodemann

KdiH-Band 1

Datierung:

15. Jahrhundert (71v, 192v: 1459; 213va: 1422; 269r: 1453). z. T. Erfurt. Lubano (Leuben?).

Besitzgeschichte:

Auf dem Vorsatzblatt familiengeschichtliche Notizen des Besitzers, u. a. über seinen Eintritt bei den Kartäusern 1437. Die Handschrift stammt vermutlich aus dem Erfurter Kartäuserkloster.

Lateinische, computistisch-astronomische Sammelhandschrift (u. a. Goswin Kempgyn de Nussia, ›Computus‹); dazu:

Inhalt:
279r–282r Von den sieben Planeten und ihren Kindern
Verse; Inc.: Saturnus eyn sterne bich[!] ich genant der vuerste planete wal bekant ... Myne kinder sint sech blech ture vnde calt ...
I. Kodikologische Beschreibung:

Papier (1–8 Pergament), 282 Blätter (+ je ein ungezähltes Blatt vor Bl. 1, 2, 58, 72, 75 und nach Bl. 282), 210–216 × 150–154 mm, Bastardaschriften (Bl. 1–8 Textura), zahlreicher Schreiber (215va per mathiam smoͤckenwalt de allensteyn;71v u. 192v J. P. d. G.), ein-, gelegentlich zweispaltig, unterschiedliche Zeilenzahl und Rubrizierung, der Planetentext nicht rubriziert. Mundart des deutschen Textes: ostmitteldeutsch.

II. Bildausstattung:

Auf jeder Seite ein Bild-Text-Ensemble, bestehend aus einem großen Rundbild, in doppelter Federlinie gerahmt (80–90 mm Dm), und zwei Verstexten; in den sieben Rundbildern vorgesehen die Darstellungen der Planetengötter (nackt, mit Stern und Attributen) mit ihren Häusern in jeweils zwei kleinen Rundbildern (29–32 mm Dm); nur in den ersten beiden Rahmen sind die Darstellungen in dilettantischer, unkolorierter Federzeichnung (wohl von Schreiberhand) ausgeführt: 279r Saturn mit Krücke und Sichel, dazu Steinbock, Wassermann; 279v Jupiter mit Stab und zwei Pfeilen, dazu Schütze (als Centaur), Fische.

Literatur:

Priebsch (1896–1901) 2, S. 125, Nr. 147.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus