106.10.6. Fribourg, Archives de l’Etat, Législation et variétés 42
Bearbeitet von Gunhild Roth und Dagmar Hüpper
KdiH-Band 10
1410 (141rb).
Freiburg i. Ü.
Ausführliche Beschreibung der Handschrift siehe Nr. 106.4.8.
| 4. | 133ra–142vb |
›Stadtrecht von Freiburg/Fribourg‹
›Handfeste‹; erste deutsche Übersetzung der lateinischen Urkunde für Freiburg von 1249 (vgl.
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Eine Deckfarbenminiatur zu Text 4 (133ra). – Verfassungsrecht.
Achtzeilige, quadratische, blau gerahmte Miniatur über die halbe Spaltenbreite, nach der roten Überschrift.
Vor zwei elegant und kostbar gekleideten Männern (Kopfbedeckung, Pelzbesatz) kniet ein grün gewandeter Mann mit erhobener Schwurhand, er hält das Stadtbanner in der anderen Hand (Treueeid eines städtischen Amtsträgers vor dem Landesherrn). Die Szene spielt sich im Freien ab, wie brauner Erdgrund und blauer Himmelshintergrund implizieren. – Gezeigt wird die »Huldigung des Freiburger Schultheissen mit dem Stadtbanner vor dem Herzog von Österreich und einem seiner Räte«
Rot, Blau, Grün, Schwarz, Weiß.
Abb. 211: 133r. Treueeid eines städtischen Amtsträgers vor dem Landesherrn.