KdiH

KdiH

_ (der Unterstrich) ist Platzhalter für genau ein Zeichen.
% (das Prozentzeichen) ist Platzhalter für kein, ein oder mehr als ein Zeichen.

Ganz am Anfang und ganz am Ende der Sucheingabe sind die Platzhalterzeichen überflüssig.

ß · © ª º « » × æ œ Ç ç č š Ł ł ́ ̀ ̃ ̈ ̄ ̊ ̇ ̋ ͣ ͤ ͥ ͦ ͧ ͮ Α Β Γ Δ Ε Ζ Η Θ Ι Κ Λ Μ Ν Ξ Ο Π Ρ Σ Τ Υ Φ Χ Ψ Ω α β γ δ ε ζ η θ ι κ λ μ ν ξ ο π ρ σ ς τ υ φ χ ψ ω ͅ ̕ ̔

59.3. Historienbibel Ic

Bearbeitet von Ulrike Bodemann

KdiH-Band 7

Die Historienbibelbearbeitung Ic wurde von Vollmer (1912) als eigene Textgruppe klassifiziert, obgleich er nur eine einzige Handschrift dieser Gruppe kannte. Dieser Befund entspricht auch noch dem gegenwärtigen Forschungsstand. In Ic liegt eine redaktionelle Bearbeitung der Ia-Texte vor, der es im wesentlichen um die Vervollständigung der in Ia nur lückenhaften alttestamentlichen Berichte ging. Hierzu werden weitere Quellen herbeigezogen. Vollmer entging die auffallende Quellennähe von Ic zu Historienbibel IIIb nicht: In beiden Versionen scheinen ›Christherre-Chronik‹-Einflüsse durch. Hauptquelle hierfür waren jedoch in beiden Fällen ›Christherre‹-Bearbeitungen in je unterschiedlichen Fassungen der Weltchronik des Heinrich von München (Kornrumpf [1991] S. 352). Ic steht einer Heinrich von München-Handschrift des Typs München, Cgm 7377 nahe (von Bloh [1993] S. 64; eine Handschrift aus der zweiten Hälfte 14. Jahrhundert, illustriert; siehe Stoffgruppe 135. Weltchroniken). Hinzu treten weitere Quellen, so das ›Buch der Könige alter ê‹ und die Chronik des Jakob Twinger von Königshofen. Ein sehr kurzer neutestamentlicher Anhang behandelt lediglich die Geschichte Judäas, ohne Einbeziehung des Lebens Jesu.

Das Bildprogramm der einzigen Handschrift Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 2823 hat diese unterschiedlichen Quellen offenbar noch nicht harmonisiert: Nur für die Standardpartien der Alten Ee liegen durchgängige Bildsequenzen vor, die Zusätze sind nur zum Teil illustriert.

Bildthemenliste zu Historienbibel Ic kann über die Redaktion angefragt werden.