KdiH

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106.6.5. München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 15

Bearbeitet von Dagmar Hüpper, Friedel Roolfs und Lukas Reddemann

KdiH-Band 10

Datierung:

Mitte 14. Jahrhundert.

Lokalisierung:

Bayern.

Besitzgeschichte:

Aus der Bibliothek des Freisinger Domkapitels (Exlibris im Vorderdeckel), zuvor vermutlich Gerichtsexemplar in München (Suckale [1993] S. 244).

Inhalt:
1r–47v ›Oberbayerisches Landrecht‹ (von 1346)
mit Register (1ra–4rb)
I. Kodikologische Beschreibung:

Pergament, I + 47 + I Blätter, 315 × 237 mm, Textura, eine Hand, einspaltig (Register zweispaltig), 30 Zeilen, zwei- bis dreizeilige Initialen, Rubrizierung.

Schreibsprache:

bairisch.

II. Bildausstattung:

Eine Deckfarbeninitiale (5r) von einem »oberbayerische[n] Buchmaler um 1370« (Suckale [1993] S. 244). Eine ausgesparte Initiale zu Beginn des Registers (1ra). – Verfassungsrecht.

Format und Anordnung, Bildaufbau und -ausführung, Bildthemen:

Die gerahmte 16-zeilige W-Initiale zeigt Ludwig IV. und Mitregenten am Textbeginn (5r) und nimmt etwas mehr als ein Viertel des Schriftspiegels ein. Kopf-, Bund- und Fußsteg der Seite zeigen eine Bordüre mit Rankenornamentik, in die fünf Wappen (Reich, Bayern, Pfalz, Brandenburg, Hennegau-Holland, vgl. Volkert [2010] S. 33) und ein bewaffneter Speerträger mit Hund hineingesetzt sind. Der Bildtypus entspricht der Darstellung in Nr. 106.6.12. (vgl. auch Nr. 106.6.1., Nr. 106.6.9. und Nr. 106.6.10.). Gegenüber den anderen Codices wurde die Reihenfolge der Wappen hier zugunsten von Bayern verändert.

Farben:

Gold/Gelb, Blau, Violett, Rosa, Rot, Braun, Beige, Grün, Orange, Schwarz.

Literatur:

Petzet (1920) S. 26f. – Rockinger (1870) S. 17; Suckale (1993) S. 244 (Nr. 47); Volkert (2010) S. 33f., 75f.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus

Abb. 178: 5rLudwig IV. und Mitregenten.

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Abb. 178.