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106.6.10. München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Staatsverwaltung Nr. 1942c

Bearbeitet von Dagmar Hüpper, Friedel Roolfs und Gunhild Roth

KdiH-Band 10

Datierung:

Um 1346.

Lokalisierung:

Ingolstadt? (Volkert [2010] S. 30).

Besitzgeschichte:

Beim Herzoglichen Stadtgericht Ingolstadt vermutlich bis 1518 verwendet, weitere Besitzer unbekannt (vgl. Volkert [2010] S. 31). – Die Handschrift diente als »Vorlage für eine 1432 von dem Gerichtsschreiber Leonhard Munichmair in Ingolstadt angefertigte Abschrift, die im 18. Jahrhundert Johann Heumann, Rechtsprofessor in Altdorf, besaß« und die Vorlage für seine Edition war, die Abschrift ist dann im Staatsarchiv Darmstadt 1944 verbrannt.

I. Kodikologische Beschreibung:

Pergament, 68 Blätter, 300 × 220 mm, Textura, eine Hand, einspaltig, 31–32 Zeilen, Rubrizierung.

Schreibsprache:

bairisch.

II. Bildausstattung:

Eine Deckfarbeninitiale (6r) durch einen oberitalienischen Miniator, der um 1346 anzusetzen ist (Suckale [1993]). – Verfassungsrecht.

Format und Anordnung, Bildaufbau und -ausführung, Bildthemen:

Die elfzeilige, schmal gerahmte W-Initiale mit Ludwig IV. und Mitregenten erstreckt sich über etwa ein Drittel der Seitenbreite. Sie ist beschädigt und nur noch teilweise zu erkennen. Kopf-, Bund- und Fußsteg der Seite zeigen eine Bordüre mit Rankenornamentik, in die fünf Wappen hineingesetzt sind (Reich, Pfalz, Brandenburg, Hennegau-Holland, Bayern; vgl. Volkert [2010] S. 30). Der Bildtypus entspricht der Darstellung in Nr. 106.6.12. (vgl. auch Nr. 106.6.1., Nr. 106.6.5. und Nr. 106.6.9.).

Farben:

Gold, Ocker, Rot, Blau, Beige; die Farben sind, wie das ganze Bild, wegen der Beschädigung schlecht erkennbar.

Literatur:

Suckale (1993) S. 237 (Kat.-Nr. 35); Volkert (2010) S. 30f., 75f., Abb. S. 514.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus

Abb. 180: 6rLudwig IV. und Mitregenten.

106.6.10._Abb._180.jpg
Abb. 180.