KdiH

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104.6.2. München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 182

Bearbeitet von Wolfgang Augustyn

KdiH-Band 10

Datierung:

Ende 14. / Anfang 15. Jahrhundert (Petzet [1920] S. 335), 2. Viertel 15. Jahrhundert (Freckmann/Trede [2016] S. 493).

Besitzgeschichte:

Aus dem Birgittenkloster Altomünster (Besitzvermerk ehemals auf der Innenseite des Deckels: Der psalter ist des closters Altomunster / wem der werd geb in wider / Swester barbara streӱssin hat in herein brach), verschiedene Besitzvermerke des 19. Jahrhunderts, u. a. der Hinweis: Einst Eigenthum des Franz Goldhann, Privatier in Wien, †1862 (Cermann [2019] S. 216, Anm. 66).

Inhalt:
1. 1r–113r Psalter, deutsch
ab Bl. 101 nach der sog. Hohenfurter Psalmenübersetzung (vgl. Schöndorf [1989] Sp. 888), mit Cantica, Tedeum und Credo
2. 113r–117v Cantica, deutsch
113r–114v Canticum der drei Jünglinge im Feuerofen, 114r–v Canticum des Zacharias, 114v–115v Tedeum, deutsch, 115v–117v Glaubensbekenntnis Den psalm macht der priester Anastasius vnd ist Quicumque vvlt saluus Swer der ist der behalten wil werden...
I. Kodikologische Beschreibung:

Pergament, III + 117 + II Blätter (moderne Foliierung in Blau, die eine fehlerhafte Bleistiftfoliierung korrigiert), 242 × 158 mm, Textura, eine Hand, einspaltig, 24 Zeilen, verschieden große rote und blaue Initialen, wechselnd rote und blaue Lombarden, Überschriften rot.

Schreibsprache:

südbairisch.

II. Bildausstattung:

Acht Initialen, davon drei historisiert.

Format und Anordnung, Bildaufbau und -ausführung, Bildthemen:

Mit Deckfarben gemalte Initialen zur Achtteilung und Randverzierungen: 1r B (ornamental, zu Ps 1), 18v D (König David mit Harfe, zu Ps 26), 29v D (Prophet mit leerem Spruchband, zu Ps 38), 40v D (Vera icon, zu Ps 52), 51v S (ornamental, zu Ps 68), 65v E (ornamental, zu Ps 80), 77v C (ornamental, zu Ps 97), 89r D (ornamental, zu Ps 109, der auf 89v beginnt).

Farben:

Weiß, Gelb, Grün, Blau, Rot, Violett, Schwarz.

Literatur:

Petzet (1920) S. 335; Freckmann/Trede (2016) S. 493–496. – Schöndorf (1967) S. 84, Nr. 24; Sepp/Wagner/Kellner (2008) S. 326; Cermann (2019) S. 216, Anm. 66.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus

Abb. 90: 40v. D-Initiale: Vera icon.

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Abb. 90.