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85.7. Heinrich Laufenberg, ›Buch der Figuren‹

Bearbeitet von Isabel von Bredow-Klaus

KdiH-Band 9

Der Kaplan und spätere Dekan Heinrich Laufenberg stammt wohl aus der Stadt Freiburg, wo er um 1390 geboren worden sein wird. Namentlich wird er 1411 als Kopist von Boners ›Edelstein‹ fassbar, wo er sich selber im Kolophon als Geschriben hat Heinricus Disz buoch ... Er was von Friburg us Brisgow bezeichnet (ehem. Straßburg, Stadtbibliothek, Cod. B 94). Er starb am 31. März 1460 im Kloster Am Grünen Wörth in Straßburg, in das er 1445 eingetreten war und in dessen Besitz seine Werke geblieben sind. Seine Werke waren (mit Ausnahme des ›Regimen‹) in nur je einer Handschrift überliefert, die beim Brand der Straßburger Stadtbibliothek 1880 zerstört wurde. Neben seinem zweiten Lehrwerk, dem ›Spiegel menschlichen Heils‹, betrifft dieses Schicksal auch sein drittes Lehrwerk, das ›Buch der Figuren‹ (Nr. 85.7.1.), seine Liedersammlung, Reimpaarreden und Prosatexte. Einige dieser Texte sind uns dennoch zumindest bruchstückhaft überliefert, da sich die Forschung vor der Vernichtung schon ihrer angenommen hatte wie Wackernagel (1864–1877) der geistlichen Lieder, die er abdruckte, oder Engelhardt (1823) und Massmann (1832), die Auszüge des ›Buchs der Figuren‹ übermitteln. Der einzige Textzeuge des ›Buchs der Figuren‹ war reichhaltig mit 137 Federzeichnungen illustriert, von denen nur eine im Abdruck vorliegt.

Ob es eine Textvorlage gab und woher diese stammte, ist bisher unbekannt (Konrad von Alzey kann als widerlegt gelten: Wachinger [1985a]; Nemes [2015] S. 12).