KdiH

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57.2.1. München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 224

Bearbeitet von Kristina Domanski

KdiH-Band 6

Datierung:

Zweite Hälfte 15. Jahrhundert.

Lokalisierung:

Bayern.

Besitzgeschichte:

Herkunft unbekannt. Im Vorderdeckel Teil des alten Papierspiegels mit Federproben und grober Federzeichnung (Narr), oben ältere Signatur um 1800 Nº 51, und Hinweis auf Docens Repertorium I: Cod. germ chart. cat. p. 213.

Inhalt:
1. 1r–81r Honorius Augustodunensis, ›Elucidarium‹, deutsch
zweite oberdeutsche Übersetzung; Edition: Monika Oswald-Brandt: Die oberdeutsche Elucidarium-Rezeption im 15. Jahrhundert. Untersuchungen und Texte. Diss. masch. Eichstätt 1987, S. 4*–6* (zur Hs.), 1–146 (Ausgabe nach dieser Hs.)
2. 82r–145r Robertus Monachus, ›Historia Hierosolymitana‹, deutsch
zweite anonyme Übersetzung (Handschrift M), vgl. Barbara Haupt: Robertus Monachus. In: 2VL 8 (1992), Sp. 115–117, hier Sp. 115 (Nr. 2)
3. 146r–227v ›Herzog Ernst‹, deutsch
Prosafassung F
I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, 227 Blätter, dazu je ein ungezähltes Vor- und Nachsatzblatt (moderne Blattzählung 1–227 oben rechts, alte Foliierung des ersten Teils 1–82, übergeht 55; unbeschrieben: 81v, 145v), 316 × 210 mm, einspaltig, Bastarda, zwei Hände: 1. 1r–145r, 2. 146r–227v, ab Blatt 87v Randnotizen einer dritten Hand, 27–35 (bis Blatt 145), bzw. 24–27 (ab Blatt 146) Zeilen pro Seite. Platz für Initialen freigelassen, ab 82r zwei- bis dreizeilige rote Lombarden, rote Kapitelüberschriften (146r, 165v), Rubrizierung (fehlt auf den Blättern 1–81), rote Unterstreichungen in Text 2 und 3.

Schreibsprache:

mittelbairisch, vermutlich nach schwäbischer Vorlage (Schneider [1970] S. 85).

II. Bildausstattung:

88 Freiräume für Illustrationen (146r, 147v, 150v, 151v, 155r, 157v, 159r, 160r, 161r, 162r, 164r, 165r, 165v, 166v, 169r, 169v, 170v, 171v, 173v, 175v, 176r, 177r, 178r, 180r, 181r, 183r, 184r, 184v, 185v [2], 186r, 187r, 187v, 188v, 189r, 191r, 191v, 192r, 192v, 193r, 194r [2], 194v, 195v, 196v, 197r, 197v, 198v, 199r, 200r, 201v, 202v, 203r, 203v, 204r, 204v, 205v, 206v, 207r, 207v, 208r, 209r, 209v, 210r, 210v, 211r, 212r, 212v, 214r, 214v, 215r, 216r, 216v, 217v, 218v, 219r, 221r, 221v, 222r, 222v, 223r, 224r, 225r, 225v, 226r, 226v [2], 227r). Deren Größe schwankt zwischen etwa einem guten Drittel und knapp der Hälfte des Schriftspiegels.

Literatur:

Schneider (1970) S. 85–87. – Uwe Mewes: Studien zu König Rother, Herzog Ernst und Grauer Rock (Orendel). Frankfurt / Bern 1976, S. 202f.; Behr (1979) S. 28; Hans Szklenar / Hans-Joachim Behr: ›Herzog Ernst‹. In: 2VL 3 (1981), Sp. 1170–1191, hier Sp. 1183; Dagmar Gottschall: Das ›Elucidarium‹ des Honorius Augustodunensis. Untersuchungen zu seiner Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte im deutschsprachigen Raum mit Ausgabe der niederdeutschen Übersetzung. Tübingen 1992 (Texte und Textgeschichte 33), S. 106, 113–115.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus