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KdiH

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12.2.1. Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Ms. germ. fol. 20

Bearbeitet von Norbert H. Ott

KdiH-Band 2

Datierung:

Mitte 15. Jahrhundert.

Lokalisierung:

Straßburg (?).

Besitzgeschichte:

Aus dem Besitz Daniel Sudermanns (1550–1631) in Straßburg (1r unten Besitzervermerk Daniel Sudermann, desgleichen im hinteren Innendeckel, an mehreren Stellen im Text Notizen Sudermanns).

Inhalt:
1. 1ra–87vb Rudolf von Ems, ›Barlaam und Josaphat‹

Hs. Kc

2. 89ra–94vb Konrad von Heimesfurt, ›Unser vrouwen hinvart‹

Schluß ab V. 1121 fehlt wegen Blattverlusts

3. 95ra–99va ›Von dem jungesten Tage‹

Fassung I

4. 99va Konrad von Würzburg, Zwei Spruchstrophen im Hofton

Edition: Kleinere Dichtungen Konrads von Würzburg III. Hrsg. von EDWARD SCHRÖDER. Berlin 31967, Nr. 32, V. 256–279.

5. 99va–100vb Sündenklage
6. 101ra–114ra Freidank, ›Bescheidenheit‹

Hs. a

I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, 128 Blätter, ein Blatt fehlt nach Bl. 94, 294 × 211 mm, Bastarda, eine Hand, zweispaltig, 38–47 Zeilen, Verse abgesetzt, zweizeilige rote und blaue Lombarden, auf 1r mit Fleuronnéefüllung, rot gestrichelte Zeilenanfänge, rot durchstrichene Namen, bis 63r rote Foliierung in römischen Ziffern auf der Blattmitte oben.

Schreibsprache:

elsässisch.

II. Bildausstattung:

Vier Schmuckinitialen zu den Texten 1 (1ra), 2 (89ra), 3 (95ra) und 6 (101ra). Zu Text 1 dreizeilige A-Initiale: auf quadratischem, mit schmalem rotem Rahmen eingefaßtem Blattgoldgrund (12 × 12 mm) ein blauer Blattwerkbuchstabe, von dem am linken und am oberen Blattrand zwei schmale, ca. 100 mm lange Ranken aus stilisierten Blättern ausgehen, zwischen den Ranken Goldpunkte.

Zu den Texten 2, 3 und 6 Initialen mit rot-blau geteilten Buchstabenkörpern: 89ra siebenzeiliges E in rechteckigem Fleuronnéerahmen, im Binnenraum Maiglöckchenmuster (34 × 39 mm); 95ra fünfzeiliges H mit Fleuronnéeranken und Maiglöckchen (58 × 40); 101ra entlang des Schriftrands zwölfzeiliges J ohne Fleuronnée (85 × 8 mm).

Farben:

Blattgold, Rot, Blau und Grün in Deckfarben.

Literatur:

Degering 1 (1925) S. 3f. – Wegener (1928) S. 104; Prillwitz (1975) S. 57–60; Ott (1993) S. 368.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus