103a.3.3. München, Universitätsbibliothek, 8º Cod. ms. 339
Bearbeitet von Marco Heiles
KdiH-Band 10
Um 1480.
Bairischer Sprachraum.
Ausführliche Beschreibung der Handschrift siehe Nr. 11.4.36.
| 1. | 1r–35r | Chiromantien, lateinisch |
| 2. | 36r–42v | Von den sieben Planeten und ihren Kindern |
| 3. | 48r–72r | (Ps.-)Johannes Hartlieb, ›Buch von der Hand‹, lateinisch und deutsch |
| 4. | 130v–132v | Lassstellentraktat, deutsch |
Papier, 197 Blätter, 155 × 105 mm, Bastarda, eine Haupthand und drei Nachtragshände, einspaltig, 18–40 Zeilen, rote Überschriften, Initialen, Caputzeichen, Strichelung.
bairisch.
Insgesamt 55 schwarz-rote Federzeichnungen, davon fünf (2r, 2v, 3r, 20v, 21r) Hand-Zeichnungen zu Text 1; eine Darstellung der Kreuznägel Christi (vgl.
Text 3: Leerer gerahmter Raum auf den unteren Blatthälften von 48r (mit roter Bildüberschrift: Hartlieb, Anna von praunsweig) und 48v. Auf 49r–72r 47 ganzseitige Zeichnungen von Handflächen, zunächst eine rechte und zwei linke Hände, dann immer linke und rechte Hände abwechselnd mit schwarz eingezeichneten Handlinien und -zeichen und zunächst schwarzen (49r–50r, 51r) und dann roten Beischriften. Auf 69v fehlen die Beischriften zu den Handmerkmalen. Die linken Hände auf 50v und 71v sind leer. Zwei Hände sind doppelt ausgeführt (51v = 54r, 67v = 72r, vgl.
Abb. 54: 54v. Handfläche mit chiromantischen Grundelementen.