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37.2.5. Klagenfurt, Bischöfliche Bibliothek, Cod. XXXI b 24

Bearbeitet von Ulrike Bodemann

KdiH-Band 4/1

Datierung:

1445 (139r).

Lokalisierung:

Evtl. Raum Wien?

Besitzgeschichte:

Im Vorderdeckel Notiz von 1457 über den Tod von Ladislaus Postumus; im Rückendeckel Aufzählung von Wiener Prozessionsstationen; 1r und 139r Eigentumsvermerke eines Franz Milleitner (1r datiert: 1562 Jar G.S.M.S. Franntz Milleittner primo …); spätestens um 1700 in der Bischöflichen Bibliothek zu Gurk (um diese Zeit als Nr. 66 katalogisiert; vgl. Menhardt [1927] S. 292); 1790 mit der Verlegung des Bischofssitzes nach Klagenfurt gelangt.

Inhalt:
3r–139r Ulrich von Pottenstein, Cyrillusfabeln, deutsch

Hs. K; Prolog, Buch I–IV

I. Kodikologische Beschreibung:

Papier, 142 Blätter (moderne Foliierung; 1r–2v bis auf Benutzernotizen unbeschrieben, 139v–142v unbeschrieben), 291 × 216 mm; einspaltig, 27–34 Zeilen, Bastarda, ein Schreiber (Kolophon mit Schreiberspruch 139r: Iste liber est finitus feria tercia in vigilia Sancti Colmanni martiris Anno domini Millesimo quadringentesimo Quadragesimo quinto. Et Scriptus est per maerdn A Stainpüchler. Hie hat das puech ain ennd got all vnser laid wennd in ganncze frewd ewigclich dort in seinem himelreich da wir frölich mügen schawen Mariam die hosten Junkfrawn Amen), rote Überschriften, Lombarden über vier Zeilen, 69v (II,28) und 71r (II,29) ausnahmsweise mit einfachem Fleuronné. In der ersten Zeile einer Seite oft cadellenartig ausgezierte Majuskeln (138v die stark verlängerte I-Majuskel wie eine Initiale zu einer dekorativen Federzeichnung ausgestaltet).

Schreibsprache:

bairisch-österreichisch.

II. Bildausstattung:

95 Illustrationen mitten im Text jeder Fabel und des Prologs vorgesehen (versehentlich nicht zu IV,9), nicht ausgeführt (Blattangaben siehe Bildthemen und Bildstellenübersicht). 3r Raum für Eingangsinitiale ausgespart.

Die quer- bis hochrechteckigen Bildräume nehmen die Hälfte der Schriftspiegelbreite ein und sind linksbündig im Schriftspiegel ausgespart. 106r ausnahmsweise eine ganze Seite für ein Bild (zu III,19 Himmel und Erde) freigelassen (mit Schreiberhinweis 105v: In dem nagsten halben plat sol ain veldung sein).

In manchen Bildfeldern Schreibproben von späteren Benutzern (z. B. 117r).

Literatur:

Menhardt (1927) S. 73 f. – Hermann Menhardt: Funde zu Ulrich von Pottenstein (etwa 1360–1420). In: Festschrift für Wolfgang Stammler zu seinem 65. Geburtstag dargebracht von Freunden und Schülern. Berlin 1953, S. 146–171, hier S. 148; Bodemann (1988) S. 63 u. ö.

Weitere Materialien im Internet:

Handschriftencensus